Verkehr

In einem friedlichen Miteinander aller Verkehrsteilnehmer - Motorisierter Individualverkehr, ÖPNV, Radfahrer und Fußgänger - sehen wir das Ziel einer vernünftigen Verkehrspolitik. Voraussetzung hierfür sind ein funktionstüchtiges Straßen, Fuß- und Radwegenetz, das den Anforderungen aller Verkehrsteilnehmer gerecht wird.

Radverkehr

Um dieses Ziel zu erreichen, besteht in den nächsten Jahren ein erheblicher Verbesserungsbedarf im Bereich des Radverkehrs. In Anbetracht einer Verkehrsquote  von 20% und fast 30 000 Studenten sehen wir hierin ein absolutes Muss und eines der wichtigen Themen der nächsten Jahre.

Die konsequente und zügige Umsetzung des der Verwaltung der Stadt Regensburg bereits vorliegenden Radverkehrsplanes ist daher ein vorrangiges Ziel für die Verkehrsplanung in den nächsten Jahren. Die weitere Öffnung des Alleengürtels für die Radfahrer, die Freigabe der Fußgängerzone in der Zeit von 22.00 Uhr bis 08.00 Uhr für den Radverkehr und der Bau einer Radverkehrsbrücke am  Grieser Spitz sind nur Beispiele dafür, wie die Freien Wähler  die Bedingungen für die Radfahrer erleichtern möchten. Für diese Maßnahmen, insbesondere den Ausbau des Radwegenetzes, sollen erhöhte finanzielle Haushaltsmittel eingesetzt werden.

Für uns gibt es keine zukunftsfähigere, umweltverträglichere und gesündere Art der Fortbewegung als das Radfahren im Stadtgebiet Regensburg!

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

Auch im Bereich des ÖPNV sind Veränderungen nötig, so z.B. eine Optimierung des bestehenden ÖPNV Netzes durch die Taktverdichtung im Bereich von stark frequentierten Buslinien bzw. eine Umstrukturierungen von problematischen Trassenführungen.

Gefragt sind darüber hinaus aber auch Innovationen in diesem Bereich. So setzen sich die Freien Wähler für die Einführung einer sog. Stadtbahn ein. Im 1. Ausbauabschnitt soll sie mit einer Reihe von Zwischenhaltepunkten von Sinzing über den Hauptbahnhof bis nach Neutraubling auf dem bestehenden Schienennetz der Deutschen Bahn AG verkehren. Ähnlich dem S-Bahnangebot in Ballungsräumen wie München und Nürnberg stellt die Stadtbahn gerade für Berufspendler, die bislang mit dem Auto zu ihren Arbeitsstellen im Stadtosten bzw. in Neutraubling fahren, eine kostengünstige und zeitsparende Alternative dar. Das vorhandene Gleisnetz bietet sich geradezu dafür an, eine schnelle und damit attraktive Variante zum Individualverkehr einzurichten.

Die FREIEN WÄHLER setzen sich für eine Neuordnung der Buslinien im Bereich in und um die Altstadt herum ein: Alle Buslinien, die bisher über den Arnulfsplatz und die Donautraverse Kepler-/Thundorferstraße fuhren, werden künftig tangential an der Altstadt vorbei zum neuen zentralen Busbahnhof am Hauptbahnhof geleitet. Wer in die Altstadt will, nutzt den Citybus, der künftig mit deutlich erhöhtem Takt als Ringbus um die Altstadt verkehrt und dessen Umstellung auf Elektrobusse eine erhebliche Verbesserung der Abgassituation darstellt. Diese Maßnahme erlaubt auch die Neugestaltung des Arnulfplatzes, der deutlich mehr Aufenthaltsqualität erhalten soll, insbesondere im Hinblick auf seine Funktion als Busdrehscheibe.

Individualverkehr

Im Bereich des Individualverkehrs müssen es wichtige Ziele einer vernünftigen Verkehrspolitik sein,

  1. den überregionalen Verkehr, der nicht als Ziel Regensburg hat, möglichst weiträumig um das Stadtgebiet herumzuleiten. Hierzu ist der 6spurige Ausbau der A 3 zwischen Nittendorf und Rosenhof und die Verlängerung der Ostumgehung bis Regenstauf zwingend erforderlich.
  2. für den Verkehr in Regensburg leistungsfähige Achsen zu gewährleisten und die Altstadt langfristig vom Durchgangsverkehr zu befreien und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Der Domplatz soll von Autos befreit und neu gestalten werden, um Touristen den freien Blick auf den Dom zu ermöglichen.

Die Parksituation für Anwohner und Besucher der Innenstadt muss entschärft werden. Die FW setzen sich daher für den zeitnahen Bau von Quartiersgaragen ein, um für die Bewohner der Altstadt zuverlässig Parkraum zu schaffen und die Altstadt dadurch vom Parkplatzsuchverkehr zu entlasten. Auch für die Besucher der Altstadt ist zusätzlicher Parkraum zu schaffen. Im Zuge der Planungen für das RKK am Ernst-Reuter-Platz setzen wir uns auch für den Bau einer Tiefgarage unter der Maximilianstraße ein.

Leitlinien zum Download

Hier können Sie sich das gesamte Leitlinien-Programm zur Kommunalwahl 2014 herunterladen.

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